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Patienteninformationen

Auf dieser Seite haben wir für Sie einige wichtge und interessante Informationen zusammengestellt.

Klicken Sie einfach auf die unten stehenden Beitragstitel, um den vollständigen Beitrag einzublenden.

  • Verhalten nach einer Zahnextraktion Open or Close

    Sehr geehrter Patient, beachten Sie bitte folgende Verhaltensregeln:

    • Bitte essen Sie erst dann, wenn das volle Gefühl in der betäubten Region wiedergekehrt ist. Bis zum nächsten Tag sollten Sie auf Kaffee und schwarzen Tee, Milchprodukte, Alkohol und Nikotin unbedingt verzichten
    • vermeiden sie körperliche Anstrengungen und sprechen sie wenig
    • Die Zahnpflege bitte weiter betreiben. Den unmittelbaren Wundbereich vorsichtig reinigen. Nähte und direkten Wundbereich nicht berühren.
    • wenn die Wunde vernäht wurde, vereinbaren Sie bitte einen Termin zur Naht-Entfernung 7 Tage nach dem Eingriff

    Schluckbeschwerden und Einschränkung der Mundöffnung sind normal und brauchen sie nicht zu beunruhigen.

    Unterrichten Sie bitte Ihren Zahnarzt bei anhaltender Nachblutung, stärkeren Schwellungen, hohem Fieber, starken Schmerzzuständen oder sonstigen Störungen ihres Allgemeinbefindens, die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehen.

    Zum Thema Verhalten bei Nachblutungen finden Sie auf dieser Seite einen gesonderten Artikel.
    Falls Sie weitere Fragen haben, steht Ihnen unser Praxisteam jederzeit zur Verfügung.

    Wir wünschen Ihnen einen komplikationslosen Heilungsverlauf.

    Ihr Zahnarztteam
    Nelis-Mertens

  • Verhalten bei Nachblutungen Open or Close

    Sollte es nach einer Zahnentfernung zu Nachblutungen kommen, ist das in der Regel kein Grund zur Panik! Nachblutungen lassen sich auch zuhause sehr gut beherschen, wenn Sie folgende Hinweise beachten:

    • Unmittelbar nach der Zahnentfernung wird die Wunde von uns mit einem Tupfer abgedeckt und Sie bekommen von uns die Anweisung : 30 Minuten auf diesen Tupfer beißen! Bitte halten sie diese Anweisung unbedingt ein, denn durch den Druck auf die Wunde bildet sich ein Blutgerinsel, dass den ersten Wundverschluss darstellt. 
      Nach 30 Minuten können Sie den Tupfer ausspucken. 
    • Jetzt sollten Sie die Wunde möglichst in Ruhe lassen, nicht mit der Zunge abtasten und nicht viel mit Wasser spülen oder gurgeln. Damit könnten Sie das Blutgerinsel zerstören und die Wunde blutet erneut. 
      Wenn sie ins Waschbecken spucken, werden sie immer Blut sehen, dass kommt durch kleine Blutreste, die vermischt mit dem Speichel nach viel mehr aussehen, als sie eigentlich sind. 
    • Eine echte Nachblutung erkennen sie an der tief dunkelroten Farbe. Sie tritt am häufigsten auf, wenn die Betäubung raus geht, weil die Blutgefäße sich dann wieder weit stellen.


    In diesem Fall machen sie folgendes:

    • beißen Sie erneut 30 Minuten feste auf einen Tupfer (wenn Sie keinen Tupfer haben, beißen sie auf ein sauberes Stofftaschentuch, das Sie zu einer Rolle formen)
    • sitzen Sie aufrecht oder lagern Sie den Kopf hoch, die „blutende Seite" immer nach oben
    • legen Sie einen feucht.kalten Waschlappen (event auch ein Cool Pack) auf Ihren Nacken

    Sollte sich nach weiteren 30 Minuten keine Verbesserung einstellen, dann suchen Sie unsere Praxis auf und wir werden uns unverzüglich um Sie kümmern.

    Wir wünschen Ihnen einen komplikationslosen Heilungsverlauf!

    Ihr Zahnarztteam
    Nelis-Mertens

  • Verhalten nach operativen Eingriffen Open or Close

    Implantation, Weisheitszahnentfernung, Wurzelspitzenresektion

    Bitte am Operationstag und am folgenden Tag:

    • nicht rauchen, keinen Alkohol, keinen Bohnenkaffee trinken
    • keine körperliche Anstrengungen, wenig sprechen
    • die Wange auf der operierten Seite so oft wie möglich mit feucht-kalten Umschlägen kühlen, keine Wärme
    • nur flüssige und weiche Nahrung zu sich nehmen, jedoch keine Milch und Mehlspeisen
    • nach dem Essen kurz mit klarem Wasser spülen
    • Zähne wie gewohnt putzen, außer im Wundbereich
    • nicht auf der „operierten Seite“ schlafen
    • sollte es zu einer Eröffnung der Kieferhöhle gekommen sein, in der ersten Woche nicht feste durch die Nase „schneutzen“
    • bitte vereinbaren Sie einen Termin für die Entfernung der Fäden 7 Tage nach dem Operationstag

    Schluckbeschwerden und Einschränkung der Mundöffnung sind normal und brauchen sie nicht zu beunruhigen.

    Unterrichten Sie bitte Ihren Zahnarzt bei anhaltender Nachblutung, stärkeren Schwellungen, hohem Fieber, starken Schmerzzuständen oder sonstigen Störungen ihres Allgemeinbefindens, die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehen.

  • Gründe für Weisheitszahnentfernung Open or Close

    Müssen meine Weisheitszähne entfernt werden ?

    Das Missverhältnis zwischen Zahngröße und Kiefergröße kann dazu führen, dass ein Weisheitszahn nicht genügend Platz hat und sich nicht in die Zahnreihe einstellt. Er bleibt ganz im Kiefer stecken (sogenannte Retention) oder bricht nur mit einem Teil der Krone durch (sogenannte Teilretention).

    Ganz selten kann ein Weisheitszahn mit dem davorstehenden zweiten großen Backenzahn verwachsen.

    Gründe für die Entfernung eines Weisheitszahnes:

    • Schädigung des davor stehenden Backenzahnes durch den Druck des Weisheitszahnes und wenn aus Platzmagel eine ausreichende Pflege des Nachbarzahnes nicht möglich ist
    • Entzündungsprozesse der Schleimhaut und des Knochens in der Umgebung der Zahnkrone, insbesondere bei teilweise durchgebrochenen (teilretinierten) Zähnen
    • Zystenbildung um die Krone des retinierten Zahnes, ausgehend von dem die Zahnkrone umgebenen „Zahnsäckchens"
    • weil er als „Herd" für Allgemeinerkrankungen oder als Ursache einer Gesichtsneuralgie (Gesichtsschmerz) in Betracht kommt
    • weil der Wachstumsdruck des Weisheitszahnes zu einer Verschiebung der Zahnreihe führt und das Ergebnis einer kieferorthopädischen Behandlung gefährdet
    • vor der Eingliederung von Zahnersatz